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Museum für Naturkunde Berlin

Institution:Museum für Naturkunde, Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung
Produkte:XJ-A257 (Serie Green Slim), XJ-UT310WN (Serie Ultra Short Throw)

CASIO-Projektoren setzen T. rex in Szene

„Tristan“ ist seit Dezember 2015 der Publikumsmagnet des Museums für Naturkunde in Berlin. Um den Besuchern Wissenswertes und aktuelle Forschungsergebnisse über das T. rex-Skelett zu vermitteln, hat das Museumsteam ein ausgefeiltes Medienkonzept entwickelt. Mit dabei: Elf Projektoren von CASIO.

Schwarz-silbrig glänzend lauert Tristan zwischen den Gründerzeitsäulen im Museum für Naturkunde Berlin. Zwölf Meter misst das Skelett von Europas einzigem Tyrannosaurus rex von der Nase bis zur Schwanzspitze. Über den Köpfen der Besucher reißt Tristan sein imposantes Maul auf. Die langen, spitzen Reißzähne waren vermutlich das letzte, was manch ein Kreidezeit-Tier im Leben gesehen hat.

Auch wenn der Raubsaurier so alt ist, dass es auf ein paar Millionen Jahre mehr oder weniger kaum ankommt, auch wenn von seinem riesigen Körper nur noch versteinerte Knochen übrig sind – die Bedrohlichkeit hat er sich erhalten, die Faszination auch.

Der mächtige <i>T. rex</i> in seinem 350 Quadratmeter großen Ausstellungsraum.

An Tristan kommt niemand vorbei – wer den 350 Quadratmeter großen Ausstellungsraum betritt, ist zunächst überwältigt von dem mächtigen Tyrannosaurus rex. Erst auf den zweiten Blick fallen die schlanken Infotafeln im Raum auf.

Die riesigen Zähne in Tristans Gebiss sind selbst heute noch angsteinflößend.

Auch als Fossil wirkt der Tyrannosaurus rex noch immer bedrohlich. Das liegt nicht zuletzt an seinen dicken, spitzen Zähnen. Allerdings hatte der Saurier zu Lebzeiten vermutlich starke Zahnschmerzen. Darauf deutet eine Art Geschwulst an seinem Unterkiefer hin.

500.000 Gäste kamen extra wegen Tristan

Rund 65 Millionen Jahre ist es her, dass Tristan die einst üppigen Flusslandschaften im heutigen US-Bundesstaat Montana durchstreift hat. Seit Dezember 2015 ist der fünf Jahre zuvor entdeckte T. rex die große Attraktion im Berliner Naturkundemuseum. 500.000 Besucher haben Tristan allein in der ersten Jahreshälfte 2016 bestaunt, so viele kommen sonst in einem ganzen Jahr hierher. Fast ein Jahr hat das Museumsteam daran gearbeitet, dem außergewöhnlichen Exponat einen gebührenden Rahmen zu geben. Auch in dem originellen Medienkonzept der Tristan-Ausstellung stecken viel Herzblut und Planungsarbeit.

Tristans Originalschädel hat eine eigene Vitrine bekommen.

Ein T. rex mit zwei Köpfen? Nein! Der am Skelett aufgehängte Kopf ist ein Abguss. Der Originalschädel hat eine eigene Vitrine im Ausstellungsraum bekommen. Das liegt nicht nur daran, dass der 180 Kilogramm schwere Schädel schwierig zu befestigen gewesen wäre. Er soll auch für Wissenschaftler leichter zugänglich sein.

Verglichen mit dem <i>T. rex</i> Kopf wirkt der Green Slim XJ-A257 von CASIO unter der Decke winzig.

Im Vergleich zu Tristans Kopf wirkt der Green Slim XJ-A257 von CASIO unter der Decke ziemlich winzig. Mit seinem schlanken Format eignet sich der Projektor besonders gut für die Ausstellung. Ein weiterer Pluspunkt ist seine langlebige Lichtquelle, die durchschnittlich 20.000 Stunden ohne Lampenwechsel auskommt.

Scheinbar schwebende Animationen

Im Vergleich zu dem gewaltigen Skelett wirken die fünf schlanken Infotafeln im Saal eher zurückhaltend. An den Seiten der schwarzen Podeste funkeln winzige Lichter, Texte auf den Vorderseiten beantworten die wichtigsten Fragen zu Tristan. Blickfänger aber sind die hohen, milchglasartigen Scheiben auf den Podesten. Geisterhaft huschen darauf Saurier durchs Bild, eine Vergrößerung von Tristans eigentümlicher Kiefergeschwulst scheint in der Luft zu schweben, in anderen Animationen erfahren Besucher, was Forscher an Tristan interessiert.

Die Position der Podeste ist sorgfältig gewählt: Durch die Scheiben bleibt auch beim Betrachten der Animationen stets die Sicht auf den Saurier selbst frei. Vermutlich kaum jemandem fällt die Quelle der Animationen ins Auge: Fünf Projektoren des Typs Green Slim XJ-A257 von CASIO hängen hoch unter der Decke des Ausstellungssaals und projizieren die stummen Filme in Endlosschleife auf die Milchglasscheiben.

Durch die fast transparenten Projektionsscheiben bleibt Tristan immer im Blick.

Original und Animation: Durch die fast transparenten Projektionsscheiben bleibt Tristan immer im Blick – sogar wenn die Besucher an den Infoscreens Details über den T. rex nachlesen.

Fünf Projektoren der CASIO Serie Green Slim bringen die Filme auf die Infoscreens.

Was verraten Tristans versteinerte Knochen rund 65 Millionen Jahre nach seinem Tod? Antworten auf diese und andere Fragen können Besucher auf den animierten Infoscreens nachlesen. Quelle der geisterhaft-bläulichen Filme sind fünf Projektoren der Reihe Green Slim von CASIO – unauffällig unter der Decke aufgehängt.

Vitrinen überraschen mit lebendigem Auftritt

Die übrigen sechs Projektoren – Modell XJ-UT310WN der Serie Ultra Short Throw –, die CASIO für die Ausstellung gestiftet hat, sucht man im Raum vergebens. Sie sind im Inneren des felsartigen Betonpodests verborgen, auf dem Tristan thront. Ihre Aufgabe: Leben in die Vitrinen zu bringen, die in das Felspodest eingelassen sind – ein Überraschungseffekt, den die Besucher selbst entdecken sollen.
Auf den ersten Blick erscheinen die Vitrinen nur spärlich gefüllt – verloren liegt zum Beispiel die Nachbildung eines einzigen hohlen Knochens in einem der geräumigen Glaskästen. Nur wer den unauffälligen Sensor auf der Vitrine entdeckt und betätigt, erschließt sich, wozu die freie Fläche neben den Exponaten dient: Plötzlich strömt Licht durch die Glaskästen und lässt zuvor unsichtbare Erklärungstexte erscheinen. Neben einzelnen Textblöcken leuchten blaue Punkte auf, kurze Filme ergänzen die markierten Absätze zusätzlich.

Projektoren unterhalb der Vitrinen starten per Sensor und füllen deren Raum mit Text und Filmen.

Nur ein einziger Knochen ist in dieser Glasvitrine zu sehen – auf den ersten Blick jedenfalls. Ein Sensor startet auf Knopfdruck einen Projektor unterhalb der Vitrine, der freie Raum im Glaskasten füllt sich dann mit Texten und Erklärfilmen.

Dass die Animationen eher versteckt sind, gehört zur Philosophie des Museums. Uwe Moldrzyk, der Leiter der Tristan-Ausstellung, erklärt: „Medien haben bei uns den Zweck, eine Atmosphäre zu schaffen, das Ganze ein bisschen spannender zu machen, als es ohnehin schon ist. Es soll also nicht auf den ersten Blick nach Medien aussehen.“ Deshalb setze das Museum nicht auf „Standardlösungen“, sondern entwickle lieber eigene mediale Ideen. „Wir überlegen uns immer erst, was wichtig für das Thema der Ausstellung ist. Und dann ergibt sich an einzelnen Stellen, dass wir ein Ziel mit Medien erreichen können.“

CASIO Qualität fürs Vitrinen-Konzept war gesetzt

Die durch Projektoren animierten Vitrinen, ebenso wie die gläsernen Infotafeln, sind gemeinschaftlich entwickelte Ideen des zwölfköpfigen Ausstellungsteams. Mit einem ersten CASIO-Projektor tüftelte Valentin Henning, der Medieningenieur des Naturkundemuseums, mit seinen Kollegen aus, welche Effekte sich mit verschiedenen Glasplatten erzeugen ließen. „Es sollte eine bestimmte Leichtigkeit geben, das war uns wichtig“, erzählt Henning. „Die Projektionsscheiben boten sich an, weil die Besucher damit immer am Originalobjekt dranbleiben und gleichzeitig Zusatzinformationen bekommen.“

Medieningenieur Valentin Henning hat das Ausstellungsprojekt maßgeblich mitentwickelt.

Valentin Henning ist Medieningenieur im Museum für Naturkunde Berlin. Obwohl – oder vielmehr gerade weil – das Museum Medien nur sehr unauffällig und gezielt einsetzt, ist das Know-How eines Medienexperten eine große Bereicherung für das Team.

Auch in den Vitrinen steckt viel Experimentierarbeit – noch einen Tag vor der Eröffnung habe er zusätzliche Folien in den Glaskästen angebracht, damit die Textblöcke wirklich erst sichtbar würden, wenn Besucher die Sensoren betätigten, erzählt Henning. Dass die Tristan-Ausstellung Projektoren von CASIO verwenden würde, war hingegen früh klar. „Die Lichtquellen müssen nicht extra hochfahren, sondern sind sofort da, wenn wir den Strom anschalten. Das war uns sehr wichtig“, erklärt Henning. „Auch die lange Betriebsdauer von rund 20.000 Stunden ohne Lampenwechsel hat uns bewogen, das Unternehmen zu fragen, ob es unsere Ausstellung unterstützen würde.“ Die Entscheidung fiel im Hause CASIO nicht schwer. Mario Fellhölter, Projektkoordinator bei CASIO, hatte die Anfrage auf Anhieb beeindruckt: „Da hatte sich jemand intensiv mit unseren Projektoren beschäftigt und uns dann gezielt angesprochen. Auch das Projekt an sich hat uns sehr begeistert!“

Infotafeln werden einfach über WLAN aktualisiert

Dass Henning vor Ende der auf mindestens drei Jahre angelegten Sonderausstellung noch einmal auf die Leiter steigen muss, um direkt mit den Projektoren zu hantieren, hält er für unwahrscheinlich. Wenn neue Forschungsergebnisse über Tristan bekannt werden und auf den Infotafeln erscheinen sollen, setzt sich der Medieningenieur einfach an seinen Computer. Über WLAN kann er bei Bedarf direkt auf alle elf Projektoren zugreifen und zum Beispiel aktualisierte Filme in die internen Speicher der Geräte laden – etwa wenn die am Projekt beteiligten Wissenschaftlern herausfinden, woran Tristan gestorben ist.

Die Animation zeigt Bilder von Tristans Computertomografie an der Berliner Charité

Die Animation zeigt Bilder von Tristans Computertomografie an der Berliner Charité. Und das ist erst der Anfang der Erforschung des T. rex-Skeletts. Auch die Besucher können sich über neue wissenschaftliche Erkenntnisse informieren: Mehrere Überarbeitungen der Animationen sind im Lauf der Ausstellung geplant. Die neuen Filme kann der Medieningenieur bequem vom Schreibtisch aus in den internen Speicher der Projektoren laden.

Leiter Uwe Moldrzyk hat mit seinem Team die Ausstellung konzipiert.

Uwe Moldrzyk leitet die Tristan-Ausstellung. Fast ein Jahr hat er mit seinem Team an dem Ausstellungskonzept gearbeitet. Dazu gehörte auch eine Reise zur Ausgrabungsstelle im US-Bundesstaat Montana.

Eine richtungsweisende Umsetzung

Dass das Museum mit seinem unaufdringlichen Medienkonzept richtig liegt, zeigt nicht nur die Resonanz der Besucher. Auch die Museumsbranche ist von den gläsernen Infoscreens und den animierten Vitrinen beeindruckt. „Wir hatten schon mehrere Anfragen, wie wir das technisch gelöst haben“, berichtet Ausstellungsleiter Moldrzyk zufrieden.

Nicht nur im Museum, auch bei CASIO ist die Begeisterung über das kreative Medienkonzept groß. „Die Kooperation mit der Tristan-Ausstellung hat uns ganz neue Einsatzmöglichkeiten für unsere Projektoren aufgezeigt“, schwärmt Mario Fellhölter. „Zugleich sind wir sehr stolz, dass unsere Projektoren dazu beigetragen haben, die Ideen des Ausstellungsteams so beeindruckend umzusetzen.“

Die Produkte

Für den Einsatz von CASIO Projektoren in der Tristan-Ausstellung hat sich das Museum schon zu Planungsbeginn entschieden. Denn es waren Lichtquellen erforderlich, die mit dem Stromeinschalten sofort leistungsfähig sind. Dank Direct On/Off ist der XJ-A257 mit nur einem Knopfdruck nach spätestens fünf Sekunden startbereit und hat volle Helligkeit erreicht. Ein hoher Effizienzfaktor, durch den der Museumsbetrieb reibungslos ablaufen kann. Das zweite Argument für CASIO-Projektoren im T. rex-Showroom: Eine lange Betriebsdauer ohne Lampenwechsel.


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Gleich sechsfach ist das Modell XJ-UT310WN der Serie Ultra Short Throw in der Ausstellung integriert. Die Geräte sind unter dem Dino im Betonpodest versteckt. Mit brillanter Farbwiedergabe sorgen sie aus kürzester Distanz für die Animation der Vitrinen: Sobald ein Sensor berührt wird, tauchen in den von unten beleuchteten Glaskästen Texte, Markierungen und kurze Filme auf. Die klaren, lebendigen Bilder mit satten Farben erscheinen dank der besonderen CASIO Lichtquelle bereits nach kürzester Zeit, was diese Projektoren ideal fürs Ausstellungskonzept macht.


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