Ein Zeichen für eine quecksilberfreie Umwelt

Durchsetzung der Minamata-Konvention - für ein globales quecksilberfreies Bewusstsein

  • Die Minamata-Konvention ist ein internationaler Vertrag zum Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt. Er regelt umfassend die, vom Menschen verursachten, gefährlichen Quecksilberemissionen, die erhebliche Auswirkungen auf das menschliche Gehirn und Nervensystem haben.

    Das Übereinkommen beinhaltet Vorschriften zum eingeschränkten Handel bis hin zum Verbot von quecksilberhaltigen Produkten bis zum Jahr 2020.

    Es wurde 2013 verabschiedet und trat am 16. August 2017 nach der Ratifizierung durch den 50. Staat in Kraft. Auch CASIO hat diesen Tag zelebriert, an dem die Welt einen großen Schritt hin zu einer quecksilberfreien Zukunft gemacht hat. Mittlerweile haben 94 Länder die weltweite Konvention unterzeichnet (Stand: 17. Juli).
Die Namensgebung nach der japanischen Küstenstadt Minamata soll im Übrigen an die Opfer einer durch quecksilberhaltiges Abwasser hervorgerufenen, tödlichen Schwermetallvergiftung von Tausenden Menschen erinnern.

Inhalte der Minamata-Konvention

  • Die Minamata-Konvention regelt umfassend die Nutzung von Quecksilber sowie die vom Menschen verursachten Quecksilberemissionen: Von der Gewinnung über die Verwendung, den Ausstoß und die Entsorgung bis hin zum Handel mit dem giftigen Schwermetall.

    Die wichtigsten Inhalte auf einen Blick

    • Ausnahmslose Abschaffung des internationalen Handels (Import/Export) mit Quecksilber
    • Ab 2020 ein generelles Verbot des Abbaus von Quecksilber, der Herstellung und des Imports/Exports von quecksilberhaltigen Fieberthermometern, Batterien und Blutdruckmessgeräten sowie von fluoreszierenden Lampen mit einem Quecksilberanteil über einem bestimmten Wert
    • Eindämmung der Emissionen von Quecksilber in Atmosphäre, Wasser und Boden
    • Ordnungsgemäße Lagerung und Entsorgung von Quecksilber, Quecksilberverbindungen und Quecksilberabfällen

  • Infobroschüre herunterladen (PDF)

Übersicht der 94 Vertragstaaten der Konvention (Stand: 17. Juli 2018)

  • Afghanistan / Antigua und Barbuda / Argentinien / Österreich / Benin / Bolivien / Botsuana / Brasilien / Bulgarien / Burkina Faso / Kanada / Tschad / China / Costa Rica/ Kroatien / Tschechische Republik / Dänemark / Dschibuti / Ecuador / El Salvador / Estland / Europäische Union / Finnland / Frankreich / Gabun / Gambia / Deutschland / Ghana / Guinea / Guyana / Honduras / Ungarn / Indonesien / (Islamische Republik) Iran / Jamaika / Japan / Jordanien / Kiribati / Kuwait / Laos /Lettland / Libanon / Lesotho / Liechtenstein / Luxemburg / Madagaskar / Mali / Malta / Mauretanien / Mauritius / Mexiko / (Republik) Moldawien / Monaco / Mongolei / Namibia / Niederlande / Nicaragua / Niger / Norwegen / Palau / Panama / Peru / Rumänien / Ruanda / Saint Kitts und Nevis / Samoa / (Plurinationaler Staat) Senegal / Seychellen / Sierra Leone / Singapur / Slowakei / Slowenien / Sri Lanka / Swasiland / Schweden / Schweiz / Arabische Republik Syrien/ Thailand / Togo / Vereinigte Arabische Emirate / Vereinigte Staaten von Amerika / Uruguay / Vietnam / Sambia

Vereinbarkeit von Fortschritt und Nachhaltigkeit

CASIO legt großen Wert auf den Umwelt- und Ressourcenschutz. Deshalb hat CASIO für die Umsetzung einer betrieblichen Umweltpoltik in den Fabriken sogenannte Umweltmanagementsysteme eingerichtet, die nach der Norm ISO 14001 zertifiziert sind. Das Zertifikat von der Fabrik in Yamagata (Japan), in der nahezu alle Projektoren von CASIO hergestellt werden, können Sie hier herunterladen. Zu den umfassenden Maßnahmen im Umweltmanagement gehören die stetige Optimierung der Produkte und der Produktionsprozesse, die konsequente Beachtung der Umweltgesetze sowie die Schulung der Mitarbeiter.

Als erstes Unternehmen weltweit verbaut CASIO seit 2010 kein Quecksilber sowie keine giftigen Quecksilberdampflampen mehr in seinen Projektoren. Um die Umwelt und die natürlichen Lebensgrundlagen für zukünftige Generationen zu schonen, setzt CASIO auf die Entwicklung innovativer Projektoren mit einer einzigartigen Laser- und LED-Hybrid-Lichtquelle. Diese leistungsfähige Technologie ist durch den Wegfall eines Lampenwechsels extrem langlebig, umweltfreundlich und wirtschaftlich. Mit jenen Wertvorstellungen wird CASIO als weltweiter Vorreiter für innovative Projektoren weiterhin Technik der nächsten Generation vorantreiben.

Historie der quecksilberfreien Projektoren von CASIO

  • 2010

    Markteinführung des quecksilberfreien Projektors mit hohem Helligkeitsgrad

  • 2014

    Markteinführung der Serie Ultra Short Throw

  • 2015

    Markteinführung des XJ-V1

  • 2016

    Markteinführung der Serie Advanced

  • 2017

    Markteinführung des 4K-Ultra-HD-Projektors

Sparsam und umweltfreundlich

  • Mit einem Stromverbrauch von 0,23 Watt (Pro Serie: 0,4 Watt) im Standby-Modus unterschreiten die Projektoren von CASIO die aktuelle EU-Richtlinie für die Senkung des Stromverbrauchs bei technischen Geräten. Auch im Betrieb setzen sie Maßstäbe In puncto Energieeffizienz und sparen bis zu 50 % an Stromkosten im Vergleich zu Projektoren mit Quecksilberlampen.
  • Die umweltfreundlichen CASIO Projektoren sparen bis zu 40% Stromkosten im Vergleich zu Projektoren mit Quecksilberlampen.
  • Die Laser- & LED-Hybrid-Lichtquellen in CASIO Projektoren überzeugen mit einer Lebensdauer von bis zu 20.000 Stunden.
  • Für 20.000 Stunden Lebensdauer bei hoher Lichtstärke benötigte man bisher bis zu neun herkömmliche Quecksilberdampflampen. Kosten, die mit den Projektoren von CASIO entfallen – genau wie die Energieaufwendungen für Produktion, Transport und Entsorgung der Ersatzlampen. Durch das kompakte Format der Green Slim Serie (297 mm x 43 mm x 210 mm) und die reduzierte Verpackung werden zudem anfallende Transportkosten eingespart.

    Die dynamische Helligkeitsregulierung* passt die Leuchtkraft des Projektors automatisch an unterschiedlichste Lichtverhältnisse an. Das bedeutet zusätzliche Stromersparnis.
    *gilt nicht für die Core Serie